Wissens-Update vom „Klassentreffen der ganzheitlichen Medizin“
Hallo und einen wundervollen guten Tag,
vielleicht ist Euch aufgefallen, dass es hier in letzter Zeit etwas ruhiger war. Ich habe bewusst zu Ostern keinen Newsletter versendet, da bereits so viele Ostergrüße gesendet werden und man doch gerade dann eigentlich die Zeit im persönlichen Austausch mit Familie & Freunden verbringen sollte, statt am Computer oder Handy.
Aber – die Digitalisierung schreitet voran, KI nimmt immer mehr Raum ein und wenn wir den Anschluss verpassen, haben wir nicht mehr die Wahl, inwieweit wir welche digitalen Angebote nutzen wollen oder ob wir uns dagegen entscheiden bzw. überhaupt entscheiden können.
Deswegen war ich vor Kurzem beim Telemedizinischen Kongress in Stuttgart, für den ich mich kaum angemeldet hätte, wäre da nicht meine liebe Freundin Sandra Seelig, die mich hierzu inspirierte.
Die Überschrift: „Digital arbeiten, menschlich behandeln“ hatte mich angesprochen, aber Telemedizin – was soll ich denn da? Ich will doch die Patienten sehen, einen persönlichen Eindruck der Person haben, ich muss sie doch untersuchen, die „Schwingung“ miteinander wahrnehmen…
Aber einige von meinen Patienten wissen, dass wir natürlich bereits Befundbesprechungen per VideoCall durchgeführt haben und wie sehr es die Abläufe vereinfachen kann.
Der Kongress hat meine Erwartungen mehr als übertroffen!
Es waren zahlreiche Pioniere der ganzheitlichen Medizin da und wir waren intensiv im persönlichen Austausch.
Es war auch wundervoll so viele Menschen zu treffen, die dieselbe Vision für die Medizin der Zukunft teilen. Wir haben gelacht, diskutiert und uns gegenseitig darin bestärkt, dass Gesundheit so viel mehr ist, als die bloße Abwesenheit von Krankheit.
v.l.n.r: Ich 😊, Dr. Michael Spitzbart, Dr. Thomas Peter, Prof. Jörg Spitz
Es fühlte sich fast wie ein Klassentreffen an: tiefgehende Gespräche, neue wissenschaftliche Impulse und diese besondere Energie, wenn Gleichgesinnte zusammenkommen.
Im Kongress wurden viele neue Möglichkeiten aufgezeigt, die in der Digitalisierung möglich sind, aber auch Grenzen und rechtliche Aspekte.
v.l.n.r.: Michael Schulte, Rechtsanwältin Dr. Inci Demir, Tom Lausen, Sandra Seelig, Corina Klein, Dr. Thomas Peter, Prof. Jörg Spitz
Warum wende ich mich hier im Newsletter mit dem Thema Digitalisierung an Euch?
Wir sind alle gefragt, uns kritisch mit dem Thema auseinanderzusetzen, um eine Vorstellung davon zu bekommen, was möglich, aber auch nötig ist, so, als ob wir eine Reise antreten, auf die wir uns vorbereiten müssen. Denn eines ist klar: wir sind bereits unterwegs und KI wird bereits umfassend eingesetzt.
Ich habe einige Patienten, die mit KI ihre Beschwerden und Befunde analysieren. Mir sind alle mit ihren Fragen willkommen, aber ich möchte dringend vor etwas warnen:
1. Glaubt nicht alles, was die KI sagt
Da ich mich tief mit komplexen Zusammenhängen beschäftigt habe, kommt es immer wieder vor, dass ich die KI hinterfragen muss, woraufhin sie dann oft zugibt, nicht richtig recherchiert zu haben.
Es kommt sehr darauf an, wie man fragt und dass man ihr sagt, sie solle nicht „halluzinieren“, immer ihre Quellen nennen und fragt ggf., was sie noch wissen muss, um eine adäquate Antwort zu geben.
2. Gebt keine Befunde mit Euren persönlichen Daten ein
Man kann auch direkt aus dem Bildschirm mit einem „Ausschneide-Tool“ einen Bereich des Befundes herauskopieren und als Foto in der Fragezeile der KI wieder einfügen (z.B. über das „Snipping-Tool“ von Windows) und die Frage dazu stellen.
Das ist ein Beispiel, bei der die KI mehr als nützlich sein kann und wer sich damit beschäftigt, wird schnell den Nutzen erkennen.
Es kann auch sehr übel ausgehen
Leider habe ich kürzlich erlebt, dass für ein fundiertes wissenschaftliches Gutachten zur Kostenübernahme einer Blutwäsche bei dem Fatique-Syndrom (ME/CFS i.R. von Long Covid/post Vac) von der Gegenseite ein Sachverständigen-Gutachten erstellt wurde, das mehr als offensichtlich mit KI generiert wurde: Die Studien, die vermeintlich zitiert wurden, waren erfunden, also von der KI halluziniert und medizinische Zusammenhänge haarsträubend ignoriert und verkehrt interpretiert. Die verantwortliche Richterin konnte als Nicht-Medizinerin scheinbar diese medizinisch falschen Sachverhalte nicht ausreichend beurteilen und nun muss die Patientin das fachlich absolut inkompetente und verkehrt begründete Gutachten erneut widerlegen.
Das ist ein Beispiel dafür, dass hier der nicht adäquate Umgang mit KI hässliche Blüten treibt und wir umso mehr wissen müssen, worauf wir achten sollten.
Ein positiver Impuls für Euch: Die Kraft der Verbindung
Eines der wichtigsten Themen der Kongresstage Tage war gar nicht nur die Digitalisierung in der ganzheitlichen Medizin, sondern die Energie der Gemeinschaft mit Menschen, in deren Anwesenheit Wohlbefinden und Inspiration entsteht.
Wir wissen heute aus der Epigenetik, dass die Menschen, mit denen wir uns umgeben, und die Gedanken, die wir untereinander teilen, direkten Einfluss auf unsere Zellgesundheit haben. Stress reduziert sich, wenn wir uns verstanden fühlen. Heilung beginnt dort, wo wir aufhören, uns als „Reparaturfall“ zu sehen und anfangen, unseren Körper als intelligentes System zu begreifen.
Jim Rohn (1930–2009), einem US-amerikanischen Unternehmer, Autor und Motivationstrainer, sagt: "Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen Du die meiste Zeit in emotionaler und mentaler Nähe verbringst“.
Meine Vision für Euch
Ich möchte durch die Impulse aus Stuttgart angeregt in den kommenden Newslettern Themen teilen, wie:
- Neurobalance: Wie ein reguliertes Nervensystem und die Balance der Neurotransmitter die Grundvoraussetzung für Heilung schaffen
- Zellstress & Mitochondrien: Die Basis jeder Energie
- Entgiftung & Stoffwechsel: Den Körper von Altlasten befreist
(zum YouTube-Video "Entgiftungsstörungen erkennen bevor Krankheiten entstehen") - Hormonelle (Dys-)Balance: Das feine Zusammenspiel von Botenstoffen verstehen
(Mehr dazu schon jetzt in diesem Interview) - Post-Covid & Erschöpfung: Wege zurück zu alter Stärke
(Hier klicken um zum 1. Teil meiner Experten-Gesprächsrunde zum Thema Spike-Protein zu gelangen)
Vernetzt Euch mit mir
Gesundheit entsteht durch Austausch. Auf meinen Kanälen gebe ich Euch tägliche Einblicke in die funktionelle Medizin und teile praktische Tipps:
- 🌿 Instagram [@doc.ehrhorn]
Kurze, informierende Reels (Kurzvideos) und Beiträge, die Euch auf dem Weg zu mehr Gesundheit unterstützen - 📺 YouTube
Ausführliche Erklärvideos zu den aktuellsten und von Euch meist angefragten Themen, u.a. mit Experten ihres Faches
Das neueste Video zum Thema Darmgesundheit und Glyphosat wurde am Ostersonntag veröffentlicht. Das findet Ihr hier: zum Video. - 🎓 E-Learning Academy
Auf meiner Homepage gehen bald tiefgehende Webinare und Fachkurse für Euch online, an denen ich momentann intensiv arbeite. Aktuell finden sich hier Blogbeiträge und Downloads mit kostenfreien Informationen (sog. „Freebies“).
Eure Meinung ist mir wichtig
Ihr seid herzlich willkommen mir mit all Eurer Neugier und ganz eigenem Weg zu mehr Wohlbefinden eine Nachricht zu schreiben:
Was hat Euch zu meinem Newsletter geführt?
Welches Thema aus der funktionellen Medizin brennt Euch gerade besonders unter den Nägeln?
Ich lese jede Nachricht persönlich und nehme Eure Wünsche gerne in meine künftige Social-Media-Planung auf. Bitte habt aber Verständnis dafür, dass ich neben meinem Praxisalltag nicht direkt und nicht auf alle Nachrichten gleichzeitig antworten kann und hier keine individuelle Fälle interpretieren und Therapieoptionen nennen kann und aus rechtlichen Gründen auch nicht darf.
Alles Liebe,
Eure Ursula Ehrhorn
Wichtiger Hinweis:
Dieser Newsletter wird unabhängig von meiner Praxistätigkeit erstellt und versendet und dient der allgemeinen Aufklärung zur Gesundheit im Rahmen meiner Social Media Präsenz. Individuelle Fragen zu gesundheitlichen Anliegen oder Terminanfragen können hier nicht bearbeitet werden.

